Samstag, 7. Januar 2017

Willkommen im neuen Jahr! Wir legen gleich richtig los und bestellen Worbla und stylen Perücken!

Hallo liebe Einstig-Freunde!
Endlich ist es soweit! 2017 hat begonnen und somit auch ein neues Jahr voller Pläne, Aktivitäten und Ideen rund um die Vergangenheit, Fantasy, DIY usw.

Bevor die nächste DIY-Aktivität ins Haus steht (04.02.2017: Basteln mit Worbla), mussten im Vorfeld einige Sachen bestellt werden. Und genau dies war am Wochenende unser großes Ziel.
Bestellen, bis die Finger glühen und das Konto um Hilfe ruft.

Basteln mit Worbla ... Worbla, was ist das eigentlich? Ich gebe zu, auch ich wusste lange nicht um dieses "geheimnisvolle" Material. Doch als ich erst einmal darüber gestolpert bin, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: "Das muss ich haben!" Worbla wird oft im Cosplay- und Larp-Bereich verwendet, um Rüstungen, Kostümteile, Helme, Waffen und Ähnliches herzustellen. Es ist eine thermoplastische Platte, die sich mithilfe von Wärme formen lässt.

Auf  http://www.mycostumes.de/Worblas-Finest-Art wird Worbla wie folgt beschrieben:
"Worblas Finest Art ist eine thermoplastische Platte & Modelliermasse zugleich! Bringen Sie mittels Heißluft, Heißwasser oder Dampf ab ca. 90°C diesen immer wieder per Wärmezufuhr aktivierbaren Kunststoff dazu, die Form anzunehmen, die Sie wollen.
Das Material ist zudem lösungsmittelfrei hergestellt und zu verarbeiten. Aufbereitete Abfälle können zu 100% zum gleichen Produkt vermengt werden, womit kein Abfall anfällt. Es härtet innerhalb Minuten vollständig aus, ist schmirgel- & feilbar und lässt sich aufgrund des einseitig aufgebrachten Klebers (die glänzende Seite) sehr gut mit einander verbinden, auch um etwaige offene Poren oder durchsichtige stellen zu unterfüttern. Diese glänzende Seite sollte entsprechend bei Direktabnahmen stets Außen vom Objekt weg sein.
Mit diesem so vielseitig verwendbaren und hervorragend modellierbaren Kreativmaterial ist fast alles möglich: detailgetreue Abbildungen von Oberflächen & Masken bzw. Puppengesichter, Klingen-, Rüstungs- oder Edelsteinrepliken, Ornamenten und Verzierungen bis hin zu Schmuck plus viele anderen Dekor-Ideen."

Einige Beispiele von Worblawerken findet Ihr >> hier <<.
Ihr seht, mit Worbla ist fast alles möglich.

Stellt sich uns aber doch die Frage: Bekommt man solche Kunstwerke auch als Anfänger hin?
Wie heiß wird Worbla beim Formen wirklich? Wie rau ist die Oberfläche? Braucht man Moosgummi als Stütze? Wie gut klebt Worbla aneinander? Welches Worbla ist das Beste? Und welche Unterschiede gibt es bei den Worbla-Arten?

Wir stellen uns dieser Herausforderung am 04.02.2017!

Ideen, was wir formen möchten, haben wir schon: Sylvie einen kleinen Zauberstab für ihre Krippenkinder; Laudine Kostümteile für ihr nächstes Cosplayprojekt; und ich auch einen Zauberstab zu meinem Feen-Kleid und evtl. auch ein Horn von einem Einhorn.

So war uns ungefähr klar, was und wieviel Material wir brauchen würden. Aber die Praxis sah noch mal ganz anders aus. Denn von den Gedanken bis zur Bestellung ist es nochmal ein weiter Weg, wie wir bald merkten. Wie errechnet man den Handumfang? Welche Worbla-Platten sind am günstigsten? Alles musste gut bedacht werden, denn einen Nachteil hat Worbla - es ist teuer! Außerdem sind helfende Utensilien fast dringend erforderlich: Ein Heißluftfön, Modellierwerkzeug, Farben, Arbeitsunterlage, Moosgummi, Handschuhe und, und, und ...

 
   

Zum Glück gibt es Youtube mit vielen Tutorialvideos, welche uns schon einige Fragen beantworten und uns ins Thema einführen.

 


Wir sind gespannt ...
Nachdem wir alles bestellt hatten, was wir zu glauben brauchen, hatten wir noch Zeit übrig. So nutzten wir die Zeit. um meine Perücke für das Fotoshooting am 18.03.2017 zu stylen.

  

Nach dem Aufdrehen der Pappilotten mussten die Haare erst einmal trocknen.

 
So entschlossen wir uns Essen zu gehen und anschließend einen kleinen Spaziergang zu machen.
Als wir zurückkamen machten wir uns daran die Pappilotten wieder zu entfernen.  Nach jeder gelösten Strähne machte sich Frust breit ... ne ne ne.. die Perücke war nichts! Und wurde auch nicht besser! Also öffneten wir unseren Perückenkasten und wühlten ihn durch ...


Bis wir endlich ein fast passendes Zweithaar fanden, welches Laudine kunstvoll frisierte. Und schwupps ... war eine ideale Perücke zustande gekommen.


Was mehr oder weniger unbefriedigend ausfiel, war die Suche nach einer passenden Location für das Shooting. Gut mit dem Auto erreichbar, am liebsten eine frei zugängliche Burg oder Ruine und nicht zu viel Touristenbetrieb. Also, wer noch Ideen hat für eine schöne Location (bis ca. 50 km um Karlsruhe herum), bitte bei uns melden!

Den Albspaziergang haben wir aus Wettergründen (Glatteis und - 6 Grad), dann doch lieber verschoben. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Was sich auch verschoben hat: Am 18.02. wollten wir eigentlich die Festung in Landau besichtigen. Doch nun hat es sich ergeben, dass wir wandern gehen. Es geht auf den Kalmit im Pfälzer Wald.
Auch hier gilt, die Festung bleibt als Aktivitätenidee vorhanden und wird nachgeholt.

In dem Sinne, einen guten Start ins Neue Jahr und bis zu einer der kommenden Aktivitäten!




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