Sonntag, 4. Dezember 2016

Do it yourself in allen Variationen - bis die Finger glühen und sich der Abend herabsenkt

Hallo liebe Einstig-Freunde!

Es war wieder soweit: Einstig traf sich zum DIY-Tag.
Diesmal gab es kein bestimmtes Thema, sondern jeder konnte gestalten, was er wollte. So wurde es  ein bunt-fröhlicher Tag: von Sternenanhängern aus Ton über Stofftiere, weiter zu Perücken und Kostümen bis hin zu einem kleinen Nähkurs war alles dabei.

Sylvies Videoclip gibt Euch einen kurzen Einblick, wie der Tag so verlief. Für eine bessere Qualität einfach am Zahnrädchen die Bildqualität optimieren.


Um 10 Uhr trafen wir uns bei uns zu Hause und freuten uns über das ersehnte Wiedersehen. Weihnachtsgeschenke wurden ausgetauscht und voller Erstaunen festgestellt: Der Milka-Adventskalender ist nichts für schwache Nerven! Mord und Totschlag beherrschen das Bild des Kalenders. Ein Schneemann stürzt vom Hausdach, der nächste steht durchlöchert an der Straße, einer bricht sich beim Schlittenfahren den Hals und wieder ein anderer schmilzt vor einem Feuer dahin. Außerdem spielt die Natur auf dem Kalender verrückt, und die armen Vogeleltern müssen ihre Jungen im Nest in einem schneebedeckten Tannenbaum durchfüttern.

   

Nachdem wir uns von dieser Szene losgerissen hatten ging es auch schon los. Uns juckte es in den Fingern und wir wollten starten.
Zuerst fassten wir Mut und ersetzten der Stoff-Easy die hellgelben Augen gegen braune Kulleraugen. Mit der Zange rückten wir den Augen zuleibe und knipsten sie ab. Ob der Milka-Adventskalender doch unser Unterbewusstsein beeinflusst hatte?

Dann begann Laudine, aus Fimo ein Accessoire zu basteln, das sie für ein Kostüm braucht, an dem sie gerade arbeitet: zwei Brustplatten, die aus vielen langen "Schlangen" bestehen.

  

Finn stürzte sich in Tonarbeiten und stach viele kleine, verschiedene Anhänger aus. Aber er verwirklichte auch eigene Ideen, die als Weihnachtsgeschenke Verwendung finden werden.

  

Meine erste Taten waren ebenfalls Ausstecher aus Ton - viele Sternschnuppen, die vergoldet wurden.

 

Kritisch beäugt und beobachtet wurden wir dabei von Easy, bis es ihr zu langweilig wurde und sie sich eine eigene Beschäftigung suchte. Dazu später mehr!  

Sylvie und Romina gingen unterdessen ihrer Nähleidenschaft nach. Dabei entpuppte sich Romina als geduldige Nählehrerin und Sylvie als wissbegierige Schülerin. Unter Anleitung und Schritt für Schritt fertigte Sylvie so ihr erstes Utensilo an.

  
  

Und jetzt hatte auch  Easy, unsere Einstig-Hündin, ihre persönliche Aufgabe gefunden. Sie stürzte sich  mitten ins Geschehen und  unterstütze uns nach besten Kräften. Sie hüpfte auf die Tonausstecher und wollte diese ausbrüten, damit sie schneller trocken werden - was aber von wenig Erfolg gekrönt war. So probierte sie sich im "Stoffliegen", indem sie sich auf die Stoffe legte, die auf dem Boden lagen. Dabei entdeckte sie ihre Vorliebe für den glänzenden Stoff von Laudines Rock, und wollte fortan gar nicht mehr weichen. Da nützte auch Kuscheln oder Streicheln nichts mehr.

 
  

Ein weiterer Gast hielt Einzug, nachdem wir schon fleißig gearbeitet hatten: der "kleine Hunger". Also versammelten wir uns alle um den PC und schauten nach, was aus unserem Stammpizzalieferanten geworden war, denn "aus Joeys wurde Domino". Pizza für Pizza landete im Warenkorb, und voller Spannung verfolgten wir mit dem "Pizza Tracker", wie weit unser Bestellung war und ob unser Essen schon in den Ofen geschoben wurde.

 

Bis der Lieferant bei uns eintraf werkelten wir weiter - es gab ja noch viel zu tun.
Laudines Rock für das Kostüm war noch  zu lang und verlangte nach Kürzung. Romina und Sylvie legten  Hand an den edlen Stoff, und Easy schaute interessiert zu, was denn nun mit "ihrem" Stoff gemacht wurde.  Vorne kürzer - aber nicht zu kurz - hinten als Schleppe länger. Keine leichte Aufgabe. Aber gemeinsam sind wir stark. Vier Hände und vier Pfoten schaffen eben alles.

  

Kaum lag der Rock wieder auf dem Boden, war auch Easy wieder auf ihrem Lieblingsplatz. Der Rock bot aber auch einen tollen Tarneffekt - schwarz auf schwarz war kaum zu unterscheiden.
  

Ding Dong! Pizza-Service! Lecker! Pizza "Crazy Dog", "Salami", "Cheesburger" und "Athena" waren zum Anbeißen bereit. Bei Weihnachtsmusik ließen wir es uns schmecken.

  

Kaum waren alle Reste und Geschirrteile aufgeräumt, ging es auch schon weiter.
Laudine machte sich daran, ihren Rock weiter zu kürzen und umzunähen, Sylvie und Romina veranstalteten ein Battle im Utensilo erstellen, Finn verzog sich an die Wii und spielte Tennis und Kegeln elegant aus dem Handgelenk, Easy streckte sich zum Schlafen auf dem Stoff aus, und ich probierte meine Perücke für das Märchen-Fotoshooting im März aus!

 

Jeder kämpfte so mit seinen ganz eigenen Schwierigkeiten.
Während Sylvie an der Nähmaschine fluchte, stach sich Laudine
 in den Finger, Easy wurde in ihrem Schlaf gestört, als Laudine den Stoff bewegen musste, und ich konnte mich mit der "80er-Jahre-Trump-Bohlen-Perücke" einfach nicht anfreunden.
Doch mit Tratsch und Quatsch waren selbst diese kleinen Problemchen gut zu ertragen und der guten Stimmung tat es keinen Abbruch.  

 

Während ich noch der Stoff-Easy ans Fell ging und nach und nach einige Füllstoffe "herausoperierte" (damit die Leibesfülle der echten Easy angepasst war), wurde es Laudine langsam zu dunkel im Zimmer. Erst jetzt wurde uns klar: Der Abend senkte sich unbemerkt herein. Die Zeit war wie im Fluge vergangen.

Zum Abschluss betrachten wir unsere Werke:
- Tonausstecher (golden und bronzen angesprüht)
- die Brustplatte fürs Kostüm aus Fimo gestaltet
- den Rock abgesteckt und umgenäht
- Stofftier Easy naturgetreuer modelliert
- Perücke vergebens anprobiert (dafür eine neue bestellt)
- Nähkurs für die Nähmaschine absolviert
- Utensilos genäht

   
   
Ein arbeitsreicher und erfolgreicher Tag ging zu Ende! Wir waren sehr zufrieden mit unseren Werken. Gemeinsam setzten wir uns noch auf das Sofa und ließen den Tag Revue passieren, als uns plötzlich ein Geräusch erschaudern ließ. Sylvie war zur Türe gegangen, weil es geklingelt hatte, und kam nicht wieder. Dafür hörten wir anderen, im Wohnzimmer sitzend, markerschütternde Laute. Mutig stürzten wir alle zur Haustüre, um Sylvie Beistand zu leisten. Doch dies war, zum Glück, gar nicht nötig. Im Gegenteil, kurz darauf brauchten
eher wir Beistand. Sylvie kam mit zwei Quitschehühnern zurück. Diese Hundespielzeuge waren gerade als Spende für unsere "Hundewichtel-Aktion für Karlsruher Tierorganisationen" abgegeben worden. So quietschte sich Sylvie zu uns herein, und wir konnten nicht mehr vor Lachen! Nicht nur, dass die Hühner irre gekleidet waren, nein, sie gaben auch Laute von sich, die sich in Worten nicht beschreiben lassen.

 
 

Der Abend endete ausgelassen und mit Bauchschmerzen vor Lachen. Es hätte keinen schöneren Ausklang geben können! Voll beladen verließen die Einstig-Bastler unsere Wohnung, und wir waren uns einig: Lange kann es nicht mehr dauern, bis wir uns wieder treffen!

So darf ich Euch einen kleinen Ausblick auf die nächsten Termine geben:
07.01.2017: Albspaziergang & Bestellung Worbla
04.02.2017: Worbla-Basteltag

Doch nun heißt es erst einmal:
Eine schöne und besinnliche Vorweihnachtszeit und kommt gut in das Jahr 2017!
Wir freuen uns darauf, auch im neuen Jahr viele Aktivitäten mit Euch erleben zu dürfen.

Samstag, 5. November 2016

Wir reisen mit einem Film durch die Zeit! Von 2016 zurück ins Jahr 1987 und von dort weiter ins Jahr 1963 ... das alles in 96 Minuten!

Hallo Einstig-Freunde!
Heute war es wieder soweit.
An einem kalten, verregneten Novembermorgen trafen wir uns. Wir schalteten die Tee- und die Kaffeemaschine ein, legten die DVD "Dirty Dancing" in den DVD-Player und los ging es....

  

Dirty Dancing? Warum gerade diesen Film aus dem Jahr 1987?
Nun, das hatte mehrere Gründe. Zum einen hatte Laudine diesen Film noch nie gesehen, zum anderen spielt er in den 1960er Jahren und birgt somit einen zusätzlichen nostalgischen Flair.

1963... 
... das Jahr der Ermordung Kennedys
... das Jahr des Grubenunglücks von Lendege
... das Jahr, in dem Ludwig Erhard Bundeskanzler wurde
... das Jahr, in dem der Bodensee ganz zugefroren war
... das Jahr, in dem Alfred Hitchcocks "Die Vögel" ins Kino kam
... und eben auch das Jahr, in dem die siebzehnjährige Frances Houseman, genannt „Baby“, den Sommer im Ferienresort „Kellerman's“ verbringt und dort ihre große Liebe, den Tanzlehrer Johnny Castle kennenlernt. Das Jahr, in dem der Film Dirty Dancing spielt. 

So, lasst uns eintauchen in die Welt von Kellerman's Ferienresort ...
Film ab ... 

Schon der erste Satz des Filmes, gesprochen von Baby: "Es war im Sommer 1963 ..."  brachte ein überraschtes: "Ah, der Film spielt in den 60ern?" heraus, da ja nicht jeder in der Runde den Film bisher kannte ;-).

Es folgte berühmte Filmszene auf Filmszene ... vom "Wassermelonen tragen" über gewagte Tanzübungen. Dramatik, Romantik und Intrigen wechselten sich ab.
Nach 96 Minuten folgte das Happy End in einem furiosen Finale. Der Tanz des Tanzes stand an ...

   
  
 
 
 
 

Ach, schön war's! Johnny hat sein Baby bekommen!
Und in Zukunft werden wir bei jedem Kauf einer Wassermelone den Satz "ich habe eine Wassermelone getragen!" im Kopf haben.  Und "Baby, geh und spiel mit Deinen Puppen!" wird uns ebenso noch lange als Spruch begleiten.

Laudine stellte mit Entsetzen fest: "Der hatte doch jeden Abend so viele gute Tänzerinnen um sich. Und wen sucht er sich zum Tanzen aus? Die Anfängerin. Das ist doch unlogisch!"
Und das, obwohl er doch jemanden braucht, der innerhalb einer Woche einen so schweren Tanz lernen muss!

Und Sylvie konnte es bis zum Schluss nicht fassen: "Er schweißt, und sie schmachtet". 

Als der Film zu Ende war vernahmen wir unheimliche Stimmen aus dem "Off". Laudine ging auf die Suche und teilte uns mit: "Die reden von Lachsfilet und Zander?!?!". Äh??? Wer oder was war das? Wollte uns da jemand unterschwellig in ein Restaurant locken?
Des Rätsels Lösung: Eine Kochsendung lief unbemerkt und unterschwellig ...
Na ja, sie tat ihren Zweck. Wir bekamen Hunger! Also hieß es: Auf zu einem Restaurant! 

Wir entschieden uns ins Mauritius zu gehen. Auf dem Weg dahin verfolgte uns der Ohrwurm des Filmes:



Bei Pizza und Cocktails redeten wir über Gott und die Welt.


Danach trennten sich unsere Wege. Während Pim zur Straßenbahn ging, entschlossen wir uns, den Regen noch weiter "zu genießen". Schließlich wollte sich unser Einstig-Hündchen auch noch etwas die Beine vertreten.

Nass, aber glücklich kehrten wir später wieder nach Hause zurück und beendeten den Tag mit einem Lächeln auf den Lippen.

Unser Fazit: Auch alte Filme haben ihren Reiz und sind durchaus sehenswert!
"Dirty Dancing" ist ein Film, den man einfach mal gesehen haben muss!

So verabschiede ich mich und sage: Bis demnächst! Wir sehen uns zur nächsten Aktivität wieder - diese ist schon am 03.12.2016.
Wir treffen uns zu einem Bastelnachmittag mit dem Schwerpunkt Nähen (aber auch alles andere, was gerade gebraucht wird oder Spaß macht!). Nähere Infos dazu findet Ihr hier im Einstig-Forum: http://einstig.xobor.de/t283f28-Naehen-Basteln-und-andere-DIY-Sachen.html
Jeder ist Willkommen und darf gerne mitmachen! Meldet Euch einfach bei uns.